produziert von PIONIERFILM GmbH
00:00:01: Restart,
00:00:02: Legal Insights zur Sanierung von Unternehmen.
00:00:04: In der Krise beweist sich der Charakter.
00:00:06: An
00:00:06: den Scheidewegen der Sanierung
00:00:08: stehen keine Wegweise.
00:00:09: Aus den Steinen die einem in den Wege legt werden kann man etwas
00:00:12: Neues bauen.
00:00:13: Die Lösung ist immer
00:00:13: einfach
00:00:14: Man muss sie nur finden.
00:00:15: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Restarts zur Sanierung von Unternehmen.
00:00:20: Heute wieder zu Gast Sascha Richter Von Richter Pension Consulting.
00:00:24: Freut mich dass Sie da sind Herr Richter.
00:00:26: Vielen Dank, Herr Dr.
00:00:27: Würmer und mich ebenfalls!
00:00:28: Ja
00:00:28: wir haben ja in den letzten vier Folgen uns schon viel über Pensionen unterhalten und ein Modell wie man damit umgeht gerade bei den Unternehmenskauf-Konstellationen aber im Umständen auch als einen Bestandteil der Restrukturierung kann sein dass Pension ausgelagert werden in einer Rentnergesellschaft.
00:00:47: Und hier stellt sich natürlich jetzt für den Mittelständler die Frage, der sie Firma verkauft und dann vielleicht in sein Haus in ein Tuscana umziehen will.
00:00:55: Um dann den Lebensabend zu genießen und die Olivenbäume zu wässern immer abends... Ich weiß nicht, ich mach mal das Abend supermorgens?
00:01:03: Ich weiß gar nicht ob meine Olivens Bäume überhaupt besser!
00:01:07: Also ja, ich bin da in dem Geschäft noch nicht.
00:01:10: Aber schauen wir mal jedenfalls für die Leute ist das natürlich dann nicht so hoch attraktiv dass sie sich parallel zu ihren Olivenbäumen auch noch um die Rentnergesellschaften Deutschland kümmern müssen.
00:01:20: Frage was kann man denn diesen Leuten Gutes tun damit Sie nach dem Verkauf auch wirklich raus sind und nicht praktisch sich um diese Rentner Gesellschaften die wir da jetzt bauen kümmern müssen bis die letzte Witwe gestorben ist in achtzig Jahren.
00:01:35: Genau, also ganz ganz wichtig der Punkt erst mal muss man auch hier wieder unterscheiden wenn es sich um die eigene Zusage handelt, die landet ja dann auf der eigenen Rentnergesellschaft und das ist ja auch gewünscht dass dann von dem Gesellschaftaar das dann im Todesfall vielleicht die Kinder als Gesellschafter das Restkapital hier behalten.
00:01:53: aber wenn es nicht um die Pensionsverpflichtung von Mitarbeitern handelt dann ist es in der Tat Spaß befreit, diese Rentnergesellschaft weiterhin zu verwalten und dafür zu sorgen dass Mitarbeiter oder ehemalige Mitarbeiter aktive unverfallbar ausgeschiedene Witwen die teilweise jünger sind als derjenige selbst das die Lebenslang ihre Rentenzahlung bekommen.
00:02:15: Und dafür auch noch gegebenenfalls zu haften als Geschäftsführer.
00:02:18: Das heißt, wir haben in der Vergangenheit viele Beratungen durchgeführt wo wir Mitarbeiteransprüche auf Rentnergesellschaften schuldbefreiend übertragen haben.
00:02:25: Diejenigen haben ihr Unternehmen dadurch verkaufen können.
00:02:28: das war ein zwingend notwendiger Schritt für die Enthaftung um die Herstellung der Enthaftung.
00:02:32: Aber sie bleiben halt erst mal die Rentner Gesellschaft ja in ihrem Bereich weil der Käufer will es ja nicht haben.
00:02:37: Der sagt ja ein gutes Bild bleibt mir mit dem Zeugsweg.
00:02:39: Genau!
00:02:39: Die haben sich gefreut über den Verkauf des operativen Unternehmens und haben gefeiert und hatten dann viel Geld auf dem Konto aber sind wieder ernüchtert gewesen, als sie dann plötzlich die Rentnergesellschaft übrig behalten haben und realisiert haben.
00:02:54: Das wird jetzt hier auch eine langfristige Geschichte, die nur Arbeit Haftung Risiko bedeutet und nicht wirklich Spaß mit sich bringt sondern eher Aufwand.
00:03:04: Also darum geht es letztlich nicht.
00:03:06: Wer kümmert sich drum, und ich denke das ist ja auch im Interesse der Unternehmer dass das gut gemacht wird weil die Arbeitnehmer die ihnen ans Herz gewachsen sind wollen ja auch dass das Gut gemacht wird und diese Rentnergesellschaft ist Ja auch adäquat ausgestattet mit Kapital.
00:03:18: sonst hätte man Das ja gar nicht machen dürfen
00:03:20: genau
00:03:20: weil Die Anforderungen des Bundesarbeitsgerichts sind da ja hoch.
00:03:23: Sonst Hätte ich das gar nicht zulässig Machen können.
00:03:25: das heißt Es Geht Nicht Darum Jetzt Irgendeine Lösung Zu Bauen die die Arbeitnehmere benachteiligt oder die Pensionen Im Risiko Stehen Sondern Darum Dass das sauber professionell gemanagt wird über, weiß ich, fünfzig Jahre und länger möglicherweise.
00:03:38: Das kommt immer ganz drauf an wie die Altersstruktur des Kollektivs aussieht und neben der gesetzlichen Ausstattungspflicht, die noch nicht mal so klar definiert ist weil das BAG-Urteil noch vor dem Billmock kam gibt es aber durchaus qualitative Merkmale, die eine Rentnergesellschaft erfüllen sollte, die hier auch aufgestellt wurden da wurde auch in der RDA entsprechend veröffentlicht wo dann darauf zu achten Kosten entsprechend niedrig ausfallen, dass das Kapital passend zum Bestand angelegt wird und dass man verschiedene Governanz Anforderungen stellt etc.
00:04:13: Und im Wesentlichen dafür sorgt es mit dem vorhandenen Kapital möglichst die Rentenverpflichtung erfüllt werden können durch Einsparung sämtlicher Nebenkosten, die hier nicht notwendig
00:04:24: sind.".
00:04:24: Ja!
00:04:24: Die Frage ist wer macht das?
00:04:26: Also wie löst man das Problem, wer kümmert sich drum?
00:04:28: Was gibt's da für Lösungen aus ihrer
00:04:29: Sicht?".
00:04:31: Größeren Konzernen ist das Thema durchaus schon länger bekannt.
00:04:34: Da gibt es Anbieter, die hier mit Treuhandlösungen arbeiten.
00:04:37: Das ist für mittelständige Bestände nicht zielführend, weil es einfach Zusatzaufwand und Zusatzkosten mit sich bringt.
00:04:44: Hier macht es Sinn, Anbiter zu wählen, die auch dieses Kapital günstig und sicher entsprechend verwalten und die Rentenzahlung sicherstellen und beispielsweise hiermit Pensionsfonds zusammenarbeiten.
00:04:57: Denn bei einem Pensionsfon der von der Buffin aufsichtigt ist, muss man sich schon mal keine Sorgen machen dass irgendjemand Schindl oder mit dem Geld treibt.
00:05:05: Denn der dürfte dieses Kapital gar nicht mehr rausgeben noch nicht einmal mit Zustimmung der Rentner.
00:05:11: keine Chance.
00:05:11: Das
00:05:11: heißt das kapitalistasicher wird vernünftig angelegt und ich übertrage dann so habe ich das verstanden die Rentnergesellschaft sozusagen auch die gesellschafterposition an der Rentener Gesellschaft kann Ich übertragen an diesen Anbieter
00:05:23: genau Und
00:05:24: die Assets werden ausgelagert in den Pensionsfonds sodass ich nachher als derjenige, der das angestoßen hat, komplett raus bin aus dem Spiel.
00:05:32: Der Anbieter kümmert sich darum, dass die Wendnergesellschaft fort besteht und dass die Mitarbeiter da entsprechend betreut sind.
00:05:39: Und um die Assets kümmelt sich dann der Pensionsfonds, der die professionell verwaltet mit überschaubaren Kosten.
00:05:45: Genau!
00:05:46: Ganz wichtig hierbei, dass der Anbiter auch mit den Pensionsfunks abstimmt, dass sie von ihm betreuten Kollektive spätestens im Pensionsfund gepult werden?
00:05:56: Denn nur so bekommt man wirklich auch eine Kalkulierbarkeit hin, was die Sterblichkeitsannahmen angeht.
00:06:02: Wenn sie verschiedene Kollektive zusammenführen weil nur beim Gesetz der großen Zahl auch tatsächlich Sterbeannahmen oder Anahmen zur Sterblichkeit wirklich in der Realität greifen
00:06:13: Das heißt das praktisch Die Assets meiner einzelnen Rentnergesellschaft nachher in dem Fonds sind zusammen mit den Assets von anderen Rentner-Gesellschaften.
00:06:23: Richtig?
00:06:23: Genau, aber nur auf der Fond-Ebene.
00:06:26: gesellschaftsrechtlich bleibt das miteinander getrennt.
00:06:29: Aber es gibt durchaus auch Pensionsfonds die diese Bestände miteinander poolen
00:06:34: können.
00:06:35: Okay,
00:06:35: d.h.,
00:06:36: ich bin dann sozusagen investiert gemeinsam mit anderen Aber ich habe als Verkäufer jetzt nicht mehr meine Gesellschaft.
00:06:43: Die Gesellschaft existiert weiter, wird betreut von dem Anbieter und investiert zusammen mit anderen Rentnergesellschaften in den Pensionsfonds.
00:06:50: Genau!
00:06:50: Ich habe als Abgebender quasi die Gewissheit, dass das professionell Kapital seitlich gemanagt wird, dass die Pensionsrisiken gepult werden und dass die Kosten gering gehalten werden bei höchstmöglicher Kalkulierbarkeit durch eine Vergrößerung des Kollektivs aber nicht auf der Gesellschaftsebene sondern eben auf der Anlageebene
00:07:09: Super.
00:07:10: Na, was ist ja eigentlich das, was man dann braucht?
00:07:12: Wenn man als Mittelständler dann verkauft hat und das nicht mehr machen will oder auch nicht mehr kann, da ist man ja nicht der Richtige dafür einfach weil man das nur hauja nicht hat.
00:07:20: Man sieht mal wie viele Folgethemen aus diesen Pensionszusagen dann erwachsen über die Zeitachse.
00:07:25: Das ist der Grund, warum ich eine Beratungsgesellschaft gegründet habe.
00:07:29: Und weil das einfach im Mittelstand sehr häufig nur mit Produkten in Verbindung gebracht wird und man sagt komm da hab' ich jetzt irgendeine Rückdeckungsversicherung.
00:07:36: dann ist das Thema durch.
00:07:37: aber es freut mich dass wir hier auch in diesem Podcast folgen mal die Möglichkeit haben diese ganzen Optionen mal zu besprechen weil dadurch schon klar wird welche Optiones gibt ob das bei Unternehmensverkauf, bei Sanierungen ist und bei der Verwaltung von Pang-Sons-Gesellschaften.
00:07:54: Das ist sehr spannend, aber man sieht wie kompliziert die Dinge dann im Detail sind und gerade hier auch durch die lange Laufzeit.
00:08:01: Wenn man sich dann vorstellt dass man sowas für fünfzig Jahre und länger betreuen muss.
00:08:05: Ja vielen Dank der Richter das wir mal einen Einblick in die Welt der Langläufer und der Pensionen gewagt haben und ja besten dank und alles
00:08:15: Gute!
00:08:16: Vielen Dank an sehr Doktor Böhmer.